Komplexes Xe-133-Projekt abgeschlossen

Komplexes Xe-133-Projekt abgeschlossen

21 Juli 2020

eines neuen Produktionsprozesses

für die gemeinsame Entwicklung im Rahmen einer Geschäftskooperation

Ein komplexes Projekt konnte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden: die Entwicklung und Einführung eines Produktionsprozesses für die Herstellung von Xenon-133-Gas. Dieses Projekt versetzt NRG und Curium in die Lage, ein weiteres medizinisches Isotop, Xenon-133, herzustellen und zu vertreiben, das eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung einiger tödlicher Krankheiten spielt.

NRG und Curium bündeln ihre Kräfte

Das Ausgangsmaterial zur Herstellung von Xenon-133 stand bereit. Es bedurfte jedoch der Entwicklung eines effizienten Produktionsprozesses, der sämtlichen gesetzlichen Bedingungen und den Anforderungen an die Qualitätssicherung des Endproduktes entsprechen musste.

NRG und Curium bündelten ihre Kräfte, um die Möglichkeiten eines reibungslosen Produktionsablaufes zur Extraktion von Xenon-133 aus den beim vorhandenen Produktionsprozess für Molybdän in Petten anfallenden Abgasen zu erkunden. Das Molybdän-Produktionsverfahren von Curium fand in den Einrichtungen von NRG im Rahmen der Zulassung gemäß dem Kernenergiegesetz von NRG statt. Dies war der Ausgangspunkt einer fruchtbaren Zusammenarbeit.

Die Anlage musste um einen gasdichten Sicherheitsbehälter, eine so genannte Glovebox, erweitert werden. Diese Glovebox wurde speziell für diese Anwendung entwickelt und konstruiert und mit einem speziellen und kundenspezifischen Filtersystem ausgestattet. Damit war es möglich, Xenon-133 aus dem aus dem Molybdän-Herstellungsprozess stammenden Gasstrom zu extrahieren.   

Xe-133

Auf schwach angereichertem Uran (LEU) basierende Produktion

Nach erheblichen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen war man nun in der Lage, das radioaktive Xenon-Gas aus dem Molybdän-Prozess sicher abzufangen und ein Gas mit der erforderlichen Reinheit und den gewünschten Spezifikationen bereitzustellen. Ein weiterer Vorteil des Xenon-133-Gases von Curium besteht darin, dass es auf schwach angereichertem Uran beruht, gemäß der Verpflichtung, für die sich sowohl die niederländische Regierung als auch Curium auf dem Nuklearen Sicherheitsgipfel 2014 ausgesprochen hatten, um auf hoch angereichertem Uran basierende medizinische Isotope auslaufen zu lassen.

Xe-133

Xenon-133 (Xe-133)

Das medizinische Isotop Xenon-133 wurde für diagnostische Inhalationsstudien zur Beurteilung der Lungenfunktion und zur Bildgebung der Lunge eingesetzt, es kann aber auch für die Überwachung der Hirndurchblutung verwendet werden. Xe-133 wird in den Vereinigten Staaten für diese speziellen Diagnoseverfahren allgemein eingesetzt.

Lieferung

Lieferung in die Vereinigten Staaten

Kliniken in den Vereinigten Staaten konnten Xenon-133 ab Mai 2018 bestellen. Die Curium-Anlage in den Niederlanden verschickt das Produkt an ihr Schwesterunternehmen Curium in den USA, wo das gereinigte lose Produkt in Fertigerzeugnisse und Patientendosen umgewandelt wird.

Änderung der Zulassung

Um dieses neue Produkt liefern zu können, bedurfte es einer Änderung der Zulassung gemäß Kernenergiegesetz. Diese neue Zulassung wurde von der ANVS genehmigt, der niederländischen Behörde für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit. Hierdurch kann die Produktion in Übereinstimmung mit allen Sicherheitsanforderungen und -bestimmungen stattfinden.

„Es freut uns sehr, dass wir unseren Kunden eine Lösung auf der Grundlage schwach angereicherten Urans bei der Auswahl von Xenon-133-Gas bieten können, um Erkrankungen von Patienten für zugelassene Indikationen diagnostizieren zu können“, erklärt der CEO von Curium Nordamerika, Dan Brague.

Xe-133

Wir freuen uns, unseren Kunden bei der Auswahl von Xenon-133-Gas die Wahl zwischen LEU zu bieten; ein Isotop, das bei der Diagnose von Patientenkrankheiten für zugelassene Indikationen hilft, - Dan Brague, CEO von Curium Nordamerika

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